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Kalk und Kalkglätte

Gerold Ulrich

In einer Waldlichtung über Satteins, Vorarlberg, hat sich Gerold Ulrich einen Kalkofen gebaut. Darin brennt er ein bis zwei Mal jährlich regional gesammelte Kalksteine 7 Tage und 7 Nächte über einem Holzfeuer. So wie das früher – vor der Erfindung der Dispersion – in jeder Gemeinde üblich war.

Gerold Ulrich ist mit dem Kalk verbunden. Er hat alte Techniken wie z.B. den Kalkmörtelboden wiederentwickelt und sowohl dem Kalkputz wie auch der Kalkglätte eine neue Wertschätzung zugetragen. Bauten wie der Erste Campus von Henke & Schreieck, die Stadthalle Feldkirch mit Mitiska Wäger Architekten oder 22-26 von Baumschlager Eberle tragen Kalkschichten von Ulrich. Besonders die Kalkglätte erfährt über ihn eine Renaissance. Wohngesundheit ist ein großes Thema geworden in den letzten Jahren. Nachdem sich Chemie und Kunststoffe in beinahe jedem uns umgebenden Produkt manifestiert haben und zusehends als krebserregende Giftstoffe auch wieder daraus verbannt werden, wünscht sich der Mensch zurück zur Natur. Die Kalkglätte ist ein feuchtigkeitsregulierender, robuster, regionaler Baustoff mit weichem, mattem Glanz. Besonders einprägsam ist das haptische Erlebnis.


Material
gelöschter Kalk

Eigenschaften
feuchtigkeitsregulierend, robust, entzieht der Luft CO2 beim Abbinden, benötigt Zeit zum Härten

Anwendung
Für Wände, Sanierungen, zur Vermeidung von Kondensat, auch im Sanitär Bereich und in feuchten Räumen, für Fassaden

Kontakt
Gerold Ulrich

+43 664 4122604

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